- Die Maststütze sitzt.
- Der Tisch ist (ziemlich) fest
- Die Beleuchtung ist als LED-Band (30W) ausgeführt.
- Alle Nähte des Decks sind verputzt.
- Die Pantry ist mit Kochherd und Wasser funktionsfähig.
Und Yvonne ist voll eingestiegen....

Wie man sieht, passt noch einiges nicht: Die vorderen Teile müssen nochmals gemacht werden.
Nun kommt das Zuschneiden des "Leichentuchs": Das geht mit einer Zickzack-Schere, wie sie zum Stoff zuschneiden beim Nähen verwendet wird, sehr gut.

Um die Aussenwand etwas zu isolieren, kommen 2 10 mm Styropor-Platten dazwischen. Anschliessend weiss gestrichenes 4mm Okume Sperrholz als Verschalung. Die Spanten werden auch noch weiss, damit es nicht wie in einem Alpen-Chalet aussieht.
Auch die Küche nimmt langsam Formen an... (Yvonnes Stolz)
Nun kommen die Seitenplanken, erst von unten angepinselt, dabei die Klebestellen vorher mit Klebestreifen abkleben. Das Weiss streichen macht man lieber vorher: Man kommt nach dem Einbau nur noch über Kopf dazu.) Dann satt eingeharzt auf die seitlichen Längsspanten und den Bootsrand und alle verfügbaren Gewichte aufgelegt.
Tiny wird am Bug in den Kran gehängt und läuft (hoffentlich) mit einer Leine über eine Rolle.
Es hat geklappt!
Aber die Idee mit der Abreissfolie über der Glasmatte war eine schlechte! Nun haben wir einen Haufen Poren auf der Oberfläche und der Lack denkt gar nicht daran, die zu füllen.
Also zuspachteln: Aber es sind soviele kleine Löchlein, dass das auch nicht der Hit ist.
Beginnend von vorn wird
Das Ausstreichen geht am Besten mit der blossen (behandschuhten) Hand. Man muss aber aufpassen, dass man die Abreissfolie nicht zu sehr steckt, sonst zieht sie sich, nachdem man fertig ist wieder zusammen und hinterlässt unschöne Luftblasen.


Die nächste Stufe ist die volle doppelte Beplankung der Rundspanten. Die Sünden der Querspanten machen sich nun in deutlichen Löcken und Hohlräumen bemerkbar, die mit Harz und später mit Spachtel aufgefüllt werden. Das sieht nicht so schön aus (und ist deshalb vermutlich bei Baubeschrieben so selten zu sehen,)

Ein 30 cm breiter Streifen 4mm Sperrholz (Plankenbreite) wurde der Länge (220cm) nach nass um einen Autoreifen gewickelt, mit Spannband festgezurrt und getrocknet. Dann bleiben Krümmungen in den Planken, die es gut ermöglichen, die einzelnen Stücke auf dem Rumpf einzupassen.
Überraschend zeigen sich Planken (4mm), die über die Rundspanten gespannt werden, als grössere Herausforderung, weil sie ziemlich steif sind. Man kann sie nicht so einfach biegen. Selbst zu zweit (mit Ödön) ist das nicht so einfach.
Um die Planken mit den Rundspanten zu verbinden, habe ich sie festgetackert, Aber auch da gibt es ein Problem: Die Planken sind so weich, dass die dünnen Krampen (Bostisch auf Schweizerdeutsch) das Holz nicht halten und einfach in ihm versinken. Damit der halt verbessert wird, habe ich kleine Abstandskreuze zum Fliessenlegen zwischengelegt, wenn man dafür sorgt, dass die Krampe nicht zu tief versenkt wird, geht es.