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Montag, 5. März 2018

Deck VI und Trailer

Mittlerweile kommen schon die Beschläge, Reling usw. Lauter kleine arbeitsintensive Schritte. Hier zwei Bilder.














Hier ein Bild mit Reling und Klüverbaum.










Ausserdem muss der Trailer durch die Motorfahrzeugkontrolle: sehn wir mal...

Es gibt jedenfalls einige Arbeiten, um den Trailer passend zum Boot zu machen.

Und nicht nur das: Neben einigen Klein(l)ichkeiten wurden die Bremsen nach 2(!) Anläufen immer noch bemängelt. Nun haben wir in der Zwischenzeit ein grosses Fest (60 Leute) veranstaltet. Und siehe, es war ein Anhängerspezialist dabei. Da der letzte Termin bei der Motorfahrzeugkontrolle drängt, hab ich ihn gebeten, den "Fall" zu übernehmen.
Er hat dann alles neu eingestellt, noch neue Belege besorgt usw. Kurz die letzte Nacht fing für ihn erst morgens um 3:00 mit Schlaf an. Und heute hat er mir die Zulassung überreicht.






Hurra!!!!





Donnerstag, 16. November 2017

Deck VI Fenster

In der Yacht (7/17) gab es einen interessanten Artikel von Michael Rinck über Fenster nicht schrauben, sondern wie die Autobauer kleben. Also warum nicht probieren?

Die Materialien waren gar nicht so einfach zu bekommen, da Sika sie z.T. nicht mehr im Verkauf hat. Da aber in manchem die Schweiz etwas langsamer ist, gab es hier noch Tuben zu haben.

Zunächst wird also das Fenster sauber gemacht und der Rand mit 3mm Moosgummi-Streifen abgeklebt. Er dient dazu, dass das Fenster einen Klebezwischenraum zum Holz hat, in das der Kleber dann eingefügt wird.
Der Rand auf dem Fenster (Flansch), der dann überlappt, wird mit Primer eingestrichen. Hier muss man beachten, dass der nachher zu sehen ist, also dicht aufstreichen ohne Löcher und ausgefranste Ränder. (Ich habe die Schutzabdeckung auf dem Polycarbonat gelassen und nur vom "Flansch" abgezogen)
Dann wird der Kleber mit einer um 6 mm (in Spritzrichung) angeschnittenen Düse als Wurst 5 mm neben das Moosgummi auf das Holz gelegt. Anschliessend wird das Fenster auf die Wurst gedrückt (vorher Markierungen anbringen, (zwei Stifte am unteren Rand im Holz als Träger mit entsprechenden Marken auf dem Fenster) damit man die Position richtig trifft. Verrücken geht hinterher nicht mehr.) Zum Schluss wird (Ränder neu abkleben) die verbleibende Nut am Rand des Fensters (zwischen Polycarbonat und Holz) mit Dichtmasse gefüllt und die Klebebänder dann bald entfernt.
Es hat überraschend gut geklappt: Ich würde es wieder so machen, aber beim Primer mehr bedenken, dass man ihn von aussen sehen wird.

Vielen Dank an die Yacht und Michael Rinck - es funktioniert und sieht schön aus....

Dienstag, 7. November 2017

Deck V Anstrich

Um das Deck glatt zu bekommen, werden die Unebenheiten ausgespachtelt. Die Arbeit habe ich mit Misserfolg beim Rumpf vermieden, er sieht aus wie eine Apfelsinen-Haut. Wenn man die Spachtelmasse dann mit 120'iger Schleifpapier abschleift, wird die Oberfläche glatt wie Kinderpopo.

Dann folgen 2 Schichten PU-Primer (siehe oben) und 3 Schichten PU-Lack (siehe bald unten).

Deck IV Stabdeck

Nachdem wir Teak-Holz nicht verantworten wollten, wählten wir Robine, die ein ziemlich guter europäischer Ersatz ist. (Das typische Sauna-Bau Holz).

Zunächst wird Holz zugeschnitten und mit kleinen Abstandshölzchen ausgerichtet.

Dann wird der Untergrund mit Klebemasse eingestrichen. Da hilft ein Kamm-Spachtel mit einer geriffelten Kante.




Nun werden die Latten aufgelegt und ausgerichtet.

Im nächsten Arbeitsgang werden die Fugen mit geeignetem Fugenkleber gefüllt und glattgestrichen.








Am Ende sieht es dann nach dem Abschleifen ganz manierlich aus.



Samstag, 16. September 2017

Freitag, 18. August 2017

Deck III Fenster



In der Yacht 7 2017 gab es einen guten Artikel "Kleben statt schrauben" über das Einkleben von Plexiglasfenstern mit hochfesten Klebern die in der Autoindustrie üblich sind. Also probieren wir mal: Der Kleber SABATACK 760 XLHT wir nicht mehr hergestellt, aber ist noch in den Lagern von einzelnen Händlern. Anstelle von Plexiglas nehme ich Makrolon (Lexan) ein Polycarbonat, das beidseitig UV-Schutz hat und leicht braungrau gefärbt ist. Ja, der Kleber hält angeblich auch auf Polycarbonat.Für den Zuschnitt (mit Material 700CHF/600€) trage ich die Fensterform in die Zeichnung für die Deckplatte ein:
Sieht überzeugend aus. Als ich die Fenster auf das Deck lege, wollen sie gar nicht passen! Erst als ich sie um 180° drehe, fluchten den Linen, aber es sieht sehr speziell aus. Erkenntnis: Die Zeichnung hätte so aussehen müssen: 


Also hilft nichts, Tiny wird speziell aussehen, die Fenster neu machen ist zu teuer, sie kürzen zu dunkel. (Nach dem Schneiden der Löcher in das Deck sieht es nebenbei noch ganz originell aus.)

Ein erster Test auf einem Probestück Holz sieht schon erfolgversprechend aus. Das Fenster sitzt wirklich fest!

Nun das Ausschneiden der Fenster: Erst die Rundungen vorbohren und dann mit der Stichsäge die Verbindungen aussägen:












Am Ende sieht es dann so aus:


Mittwoch, 16. August 2017

Achterdeck I

Um das Deck gut auf den Spanten zu befestigen, gibt es dicke Harzwürste aus der Tüte, dann wird die Platte aufgelegt und mit zusätzlichen Schrauben angedrückt.












Its really a hard work!

Aber es lohnt sich schliesslich....


Hier das Achterdeck "prima vista".



Sonntag, 28. Mai 2017

Deck II

Der Deckausbau ist tricky....

Wie man sieht, passt noch einiges nicht: Die vorderen Teile müssen nochmals gemacht werden.




Danach sieht es dann so aus:
(Ich habe die schiefen Teile
tatsächlich nochmals
geschnitten.)







Nun kommt das Zuschneiden des "Leichentuchs": Das geht mit einer Zickzack-Schere, wie sie zum Stoff zuschneiden beim Nähen verwendet wird, sehr gut.





Und so sieht es mit Leichentuch aus:






und so verharzt:

Samstag, 8. April 2017

Deck I

Um das Deck aufzubringen, müssen im bug die Flächen ziemlich gekrümmt werden. Das geht mit Spannbändern ganz gut. Aber zusätzlich müssen Schrauben für die dichte Verbindung sorgen. auch die Hantelgewichte kommen zum Einsatz, aber sie sind zu leicht, um wirklich etwas zu bewirken.
Für die Verharzung habe ich zunächst die Unterfläche mit dünnen Harz flächig eingepinselt, ebenso die Kontaktflächen am Rumpf. Dann kommt noch eine zweite Schicht mit Baumwollpulver angedicktes Harz auf die Kontaktflächen. Die Konsistenz ist etwa wie bei Majonäse. Danach wird alles zusammengepresst so gut es eben geht (Schrauben, Spannbänder)
Nun kommen die Seitenplanken, erst von unten angepinselt, dabei die Klebestellen vorher mit Klebestreifen abkleben. Das Weiss streichen macht man lieber vorher: Man kommt nach dem Einbau nur noch über Kopf dazu.) Dann satt eingeharzt auf die seitlichen Längsspanten und den Bootsrand und alle verfügbaren Gewichte aufgelegt.

Hält nach Abnahme der Gewichte ganz gut. Und: Man kann wirklich darauf laufen, ohne dass der Boden nachgibt.