Freitag, 30. Dezember 2016

Rumpf: Drehen

Nun ist der Rumpf zum Drehen fertig.
Der Kenner sieht, dass die Lichtreflexe nicht in einer Linie liegen. (Die Unterbrechungen liegen an den Neonröhren, sie sind nicht fortlauftend).Die Sünden des ersten Schnitts (Querspanten waren etwas zu gross) führen hier zu einer "lebendigen" Aussenhaut.


Tiny wird am Bug in den Kran gehängt und läuft (hoffentlich) mit einer Leine über eine Rolle.

Hinten ist sie mit einer angeklemmten Gasflaschenkappe (grau) als Achse in einen Gurt eingehängt. Falls die Kappe abrutschen sollte, gibt es noch einen Fangschlauch, damit sie nicht auf den Boden kracht.











Tiny soll also vom Bauch auf die Seite gedreht werden. Dann muss die Finne in den zugehörigen Kasten geschoben werden. (Sie kann nicht von oben eingeführt werden, weil der Kran und die Werft nicht hoch genug ist.)

Es hat geklappt!


















Hier das Ganze nochmals als Video:



Sonntag, 11. Dezember 2016

Rumpf: PU-Lack

Nach der CopperCoat-Beschichtung wird jetzt das Kleidchen (Schutzfolie) umgedreht und der Über-Wasser-Teil des Rumpfes mit PU-Lack (Behnke) beschichtet. Dieser Lack wird im Verhältnis 1:4 (Gewicht) angerührt und riecht sehr nach Lösungsmittel. Lüften bei der Kälte (Temperaturen <0°C) ist reine Energieverschwendung. Aber die Werft ist sowieso nicht sehr dicht.


Der Lack ist sehr ergiebig. mit einem Plastikbecher voll (10g+40g) kann man 1qm lackieren und der Lack haftet sehr gut.
Aber die Idee mit der Abreissfolie über der Glasmatte war eine schlechte! Nun haben wir einen Haufen Poren auf der Oberfläche und der Lack denkt gar nicht daran, die zu füllen.





Also zuspachteln: Aber es sind soviele kleine Löchlein, dass das auch nicht der Hit ist.

Es hilft alles nichts: Lack (mittlerweile International Professional) dick auftragen. Yvonne hat sich breitschlagen lassen und mit ihrer langen Erfahrung eine Schicht aufgetragen, die sich sehen lassen kann.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Rumpf: CopperCoat

Jetzt bekommt der Rumpf ein "Kleidchen", damit das Kupfer vom CopperCoat aufgetragen werden kann, wird der untere Teil abgedeckt und die Mischung aus Kupfer, Epoxy und Härter aufgetragen. Diesmal nach den Regeln der Herstellerfirma: Auftrag mit Rolle. Das alte Phänomen bleibt, die Haftung ist (verglichen mit PU-Lack) schwach. Aber die Schichten halten nach Aushärten gut aufeinander.


Erst nach der dick aufgetragenen dritten Schicht gelingt es (fast) allle kleinen Löchlein, die durch die Abrissfolie entstanden sind, zu schliessen.







Jetzt kann die PU-Lackschicht kommen.